Speicherheldin @ Memodo: Natalia, Einkaufsmanagerin

Die Memodo-Einkaufsabteilung ist so etwas wie die Produktion in Industriebetrieben. Hier arbeitet unsere Kollegin Natalia nun schon seit zwei Jahren. Bestellt sie vor allem PV-Komponenten, wie es sich für eine Einkaufsmanagerin gehört, oder geht es um viel mehr? Natalia erzählt was Sache ist.

Natalia, du bist schon eine ganze Weile bei Memodo – wie bist du bei uns gelandet und warst du schon immer Einkaufsmanagerin?

Ich habe in der Ukraine BWL mit Schwerpunkt Logistik und Supply-Chain-Management studiert, ich habe also schon früh gelernt mit Waren und Warenströmen umzugehen. Nach dem Studium startete ich als Mitarbeiterin im Logistik-Bereich, ich kam also erst einmal nicht mit der Solarbranche in Berührung. Das Jahr 2015 brachte dann den Umzug nach München und 2017 mein Masterstudium Business Consulting. Parallel dazu wurde mein Wunsch immer größer, mich im Bereich erneuerbare Energien zu engagieren. Ich entdeckte die Stelle bei Memodo und bekam die Chance, in die Rolle der Einkäuferin zu wachsen. Mein Photovoltaik-Wissen und vor allem mein technisches Know-how hielten sich damals noch in Grenzen.

Strategischer Einkauf, operativer Einkauf oder beides – wie sehen deine Aufgaben aus?

Bei uns in der Abteilung, wir sind gerade zu dritt, arbeiten wir an beiden Fronten und übernehmen die Bedarfsplanung, die Bestellung von Produkten und die Kontrolle der Warenströme. Bei der Planung achten wir auf die aktuelle Marktsituation und planen kurz-, mittel- und langfristige Strategien. Faktoren, wie Lieferzeit- und Nachfrageschwankungen, Lagermöglichkeiten, Hersteller und Technologien, wirken auf den Bestellprozess ein. Ebenso auch die finanzielle Seite, also zum Beispiel Preise, Konditionen und die Liquiditätssituation. Genau verfolgt werden Liefereingänge und Liefertermine. Verzögert sich die Lieferung einer Bestellung, wirbelt das ziemlich alles durcheinander.

Mit welchen anderen Abteilungen arbeitest du zusammen?

Wir sind die Schnittstelle zwischen Lieferanten und dem Auftragsmanagement, dem Produktmanagement, dem Vertrieb und unserem Lager. Das Auftragsmanagement steht bei uns in der Bürotür, um den Status von Bestellungen abzufragen. Der Vertrieb ist unser Ohr und Auge zum Markt und hilft uns, den Bedarf für ein Produkt zu bestimmen. Mit dem Produktmanagement stimmen wir uns zu technischen Daten in unserer Warenwirtschaft und über Produktbeschreibungen im Onlineshop ab. Für das Lager sind wir der erste Ansprechpartner, wenn es zum Beispiel um falsch gelieferte oder beschädigte Ware geht.

Auf welche Fähigkeiten könntest du als Einkaufsmanagerin niemals verzichten?

Als Einkäufer muss man sehr analytisch vorgehen und denken können, beispielsweise wenn es darum geht, den optimalen Kaufzeitpunkt für ein Produkt zu treffen. Kaufen wir zu früh oder zu viel ein, wird zu viel Kapital im Lager gebunden. Außerdem jonglieren wir mit vielen Themen gleichzeitig, ohne Organisationstalent geht hier nichts. Zu wichtigen Soft-Skills gehören Verhandlungsgeschick, Management von Zielkonflikten, Teamfähigkeit und Empathie. Für die Kommunikation zu unseren Herstellern braucht es gute Englischkenntnisse, da viele Hersteller und Lieferanten aus dem asiatischen Bereich kommen. Branchenwissen und technisches Verständnis ist natürlich von Vorteil, aber kein Muss. Mit Motivation und Interesse an erneuerbaren Energien baut sich das sehr schnell im Arbeitsalltag auf.

Wie würdest du Memodo in drei Wörter beschreiben?

Dynamisch, innovativ und flexibel.

Was macht Memodo für dich besonders?

Bei Memodo fand ich nicht nur meine erste Stelle im Bereich erneuerbare Energien, sondern auch meine erste Vollzeit-Stelle in Deutschland. Ich wurde sehr herzlich aufgenommen. Meine Kollegen unterstützten mich nicht nur beim Aufbau von Branchenwissen, sondern erweiterten auch meinen Deutsch- oder eher Bayerisch-Wortschatz sehr. Auch konnte ich hier richtig in die deutsche Kultur eintauchen. Memodo ist mittlerweile zu meiner deutschen Familie geworden. Die Atmosphäre bei uns ist etwas Besonderes und bedeutet für mich Hilfsbereitschaft, Engagement und Teamgeist.

Und jetzt noch etwas Persönliches, in welches Restaurant treibt dich dein Hunger in München gern?

Ich liebe Hummus und mediterrane Küche. Du findest mich daher sehr regelmäßig in den Restaurants Eclipse und Neni.

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