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Wie sicher sind Solarbatterien?

 BYD Battery-Box Premium Sicherheit
Photovoltaik-Wissen
Aktualisiert am 15. Januar 2026
10 Min. Lesezeit
Niklas Henker
Niklas Henker

Batteriespeicher machen Photovoltaikanlagen noch effizienter und helfen, Stromnetze zu entlasten. Trotzdem haben viele Betreibern*innen Sicherheitsbedenken, vor allem wegen typischer Mythen rund um Brandgefahr und Batterie-Technik. In diesem Ratgeber zeigen wir, wie sicher PV-Speicher wirklich sind und wie du Einwände kompetent entkräftest. Außerdem erfährst du, wie BYD bei der Batteriesicherheit neue Standards setzt.

Wie sicher sind moderne Batteriespeicher?

Moderne Batteriespeicher für Photovoltaikanlagen sind sehr sicher. Eine Studie des Fraunhofer ISE (2019) zeigt: Das Unfallrisiko lag bei nur 0,0077 % – also etwa 1 zu 13.000. In den meisten Fällen waren Installations- oder Anwendungsfehler die Ursache, nicht der Speicher selbst.

Zusätzlich sind heutige PV-Speichersysteme noch sicherer geworden, weil sich Lithium-Eisenphosphat (LiFePO4) als Standard etabliert hat. Diese Zellchemie gilt als besonders stabil, langlebig und sicher und wird häufig in modernen Hochvolt-Speichern eingesetzt.

Zudem müssen alle Hersteller strenge Normen und Sicherheitsvorgaben erfüllen, um das europäische CE-Zeichen zu erhalten. Dadurch sind typische Risiken bei Batteriespeichern bereits technisch und gesetzlich stark reduziert.

Welche Sicherheitsnormen gelten für Batteriespeicher?

Damit Batteriespeicher in Europa zugelassen werden, müssen Lithium-Ionen-Speicher strenge Sicherheitsanforderungen erfüllen. Diese Normen stellen sicher, dass PV-Speicher über ihren gesamten Lebenszyklus hinweg sicher betrieben werden können.

  • VDE-AR-E 2510-50
    Diese deutsche Anwendungsregel gilt für stationäre Lithium-Batteriespeicher, insbesondere PV-Heimspeicher. Sie definiert zentrale Sicherheitsanforderungen, z. B. Schutz vor Risiken beim Transport, der Montage und im Betrieb.
  • IEC 62619
    Die internationale Norm beschreibt Sicherheitsanforderungen für Lithium-Batterien in stationären und industriellen Anwendungen und entspricht inhaltlich ähnlichen Standards wie in Deutschland.
  • IP-Schutzklasse
    Die IP-Schutzklasse zeigt, wie gut ein Batteriespeicher gegen Staub und Wasser geschützt ist. Moderne PV-Speicher erfüllen häufig IP55, das bedeutet staubgeschützt und gegen Strahlwasser geschützt.

Brennen Batterien leicht?

Brände bei Batteriespeichern sind äußerst selten – das Risiko liegt bei deutlich unter 0,008 %. Wenn es zu Vorfällen kommt, sind meist externe Ursachen verantwortlich. Dazu zählen vor allem mechanische Schäden wie Stöße, Quetschungen oder Durchbohren, die beim Transport, der Lagerung oder der Installation entstehen können. Im normalen Betrieb ist ein fest installierter PV-Speicher in der Regel gut geschützt.

Moderne PV-Speicher setzen heute häufig auf Lithium-Eisenphosphat (LiFePO4). Diese Zellchemie gilt als besonders stabil und brandsicher – auch unter hoher Belastung oder bei extremen Temperaturen. Das Risiko eines sogenannten „thermal runaway“ (thermisches Durchgehen) ist bei LiFePO4 deutlich geringer als bei älteren Zelltypen wie NMC.

Zusätzliche Risiken entstehen vor allem durch falsche oder nicht zugelassene Komponenten-Kombinationen, fehlerhafte Verkabelung oder Probleme im Batterie-Management-System (BMS), die z. B. Kurzschlüsse oder Überhitzung verursachen können. Bei fachgerechter Planung und Installation ist das Brandrisiko eines Batteriespeichers praktisch nahe Null.

Wie reduzierst du das Brandrisiko bei Solarbatterien?

Mit diesen Maßnahmen beugst du den häufigsten Sicherheitsrisiken bei Batteriespeichern effektiv vor:

  • Stabile Zellchemie wählen
    Setze bevorzugt auf LiFePO4-Batterien, da sie besonders temperaturstabil und robust sind.
  • Temperaturüberwachung nutzen
    Moderne Systeme überwachen die Zellen zuverlässig und können bei Überhitzung frühzeitig warnen oder automatisch abschalten.
  • Geeigneten Aufstellort & Kühlung beachten
    Installiere den Speicher an einem temperaturstabilen Ort (z. B. isolierter Keller). Eine gute Belüftung oder aktive Lüfter können zusätzlich schützen.
  • Sicherheitsabstände einhalten
    Bei mehreren Batterietürmen sollte ausreichend Abstand eingeplant werden. Das verbessert die Luftzirkulation und kann mögliche thermische Ereignisse begrenzen.
  • Komponenten richtig kombinieren
    Nutze nur freigegebene und kompatible Komponenten. Wenn du Hersteller mischst, orientiere dich unbedingt an den Freigabelisten.

 

Sind Batterien bei Nässe gefährlich?

Moderne Batterie-Systeme sind besonders gegen Feuchtigkeit und Nässe gesichert, sodass kein Wasser die stromführenden Elemente erreicht. Das erreichen die Hersteller mit wasserabweisenden Gehäusen und speziellen Dichtungen. Orientiere dich hierzu am besten an der IP-Schutzklasse. Moderne PV-Speicher erfüllen üblicherweise die IP-Schutzklasse IP55 oder IP65 – das bedeutet, dass sie vor Staub und Strahlwasser aus allen Richtungen geschützt sind. Regen oder eine beschädigte Leitung, die kurz Wasser sprüht, sind damit kein relevantes Risiko für die Speicher.

Wie schützt du Solarbatterien vor Feuchtigkeit?

Damit Batteriespeicher langfristig sicher und zuverlässig arbeiten, sollten sie vor Feuchtigkeit und Wasser geschützt werden. Diese Maßnahmen helfen in der Praxis:

  • Trockener Aufstellort im Innenbereich
    Installiere den Speicher an einem kühlen, trockenen Ort, z. B. im Keller oder Hauswirtschaftsraum.
  • Zusätzlicher Schutz bei Außenmontage
    Nutze Überdachungen oder erhöhte Standflächen, um den Speicher vor Regen und Hochwasser zu schützen – auch bei Geräten mit hoher IP-Schutzklasse.
  • Regelmäßige Kontrolle
    Prüfe Dichtungen und Belüftung auf Verschleiß. Eine Kontrolle empfehlen wir alle 2 Jahre, nach Neuinstallationen oder größeren Umbauten im Gebäude.

Sind Batterien schlecht für die Umwelt?

Es ist nicht mehr der Fall, dass Batteriespeicher besonders umweltschädlich sind. Das liegt ebenfalls an der kobaltfreien LiFePO4-Technologie: Sie setzt auf Eisen und Phosphor, also Elemente, die sehr häufig sind und weltweit abgebaut werden. Ihr Abbau verursacht weniger Umweltschäden als der von selteneren Rohstoffen wie Mangan und Kobalt, die für alte NMC-Akkus genutzt werden: Bei der Produktion von 1 kg Eisen entstehen 1,37 kg CO2, für 1 kg Kobalt fallen über 20 kg CO2 an. LiFePO4-Batterien sind sehr zyklenfest und behalten auch nach Jahren nahezu ihre volle Kapazität. Das macht sie ressourcenschonender, da du LiFePO4-Batterien seltener austauschen musst. Außerdem verringert sich die Umweltbelastung, weil die Batterien leichter zu recyceln sind.

Dieser ressourcenschonende Ansatz findet sich auch in der modularen Technologie wieder, die bspw. BYD für ihre Batteriespeicher verwendet. So kannst du ein schadhaftes Batteriemodul austauschen, ohne das gesamte System ersetzen zu müssen.

Was macht BYD Hochvolt-Speicher so sicher?

BYD gehört weltweit zu den führenden Herstellern von Batteriespeichern. Die Technologie kommt nicht nur in PV-Speichern, sondern auch in Anwendungen wie E-Mobilität und Consumer-Elektronik zum Einsatz. Dadurch verfügt BYD über langjährige Erfahrung in der Entwicklung von leistungsstarken und sicheren Lithium-Batteriesystemen.

Für den Heimspeicher-Bereich bietet BYD moderne Hochvolt-Systeme wie die Battery-Box Premium HVS und HVM. Diese Speicher basieren auf LiFePO4-Zellchemie, gelten als besonders sicher und sind je nach Systemauslegung auch mit Notstrom-Funktion verfügbar.

Zusätzlich stellt BYD für seine Speicher ein MSDS-Dokument (Material Safety Data Sheet) bereit. Darin sind Aufbau, Sicherheitsvorgaben und wichtige Hinweise für den Umgang im Störungsfall übersichtlich dokumentiert.

Wie sorgt BYD für maximale Batteriesicherheit?

BYD Batteriespeicher bieten mehrere Sicherheitsvorteile, die über die üblichen Anforderungen an PV-Speicher hinausgehen. Besonders wichtig sind:

  • LiFePO4-Zellchemie für hohe Stabilität
    BYD setzt auf Lithium-Eisenphosphat (LiFePO4). Diese Zellchemie gilt als besonders sicher und temperaturstabil, ist weniger brandanfällig als andere Lithium-Technologien und benötigt in der Regel kaum Wartung.
  • Zertifizierung nach strengen Sicherheitsstandards
    Die BYD Battery-Box Premium Serie ist nach VDE-AR-E 2510-50 zertifiziert – einem der wichtigsten deutschen Sicherheitsstandards für stationäre Lithium-Batteriespeicher. Die Systeme sind für einen breiten Betriebstemperaturbereich von -10 °C bis +50 °C ausgelegt. Für einen optimalen Betrieb empfehlen wir jedoch 10 °C bis 30 °C.

BYD zeigt die Sicherheitsstärke der LiFePO4-Technologie auch in einem Testvideo.

Weitere Sicherheitsvorteile der BYD Battery-Box

  • Robuste Bauweise (IP55-Schutzklasse)
    BYD Stromspeicher erfüllen die Schutzart IP55 und sind damit gegen Staub und Strahlwasser geschützt. Für maximale Sicherheit sollten sie trotzdem möglichst in kühlen, trockenen Innenräumen installiert werden.
  • Modulares Plug-&-Play-System
    Die Speicher sind modular aufgebaut: Batteriemodule lassen sich flexibel erweitern oder austauschen. So kann im Servicefall oft ein einzelnes Modul ersetzt werden, ohne das gesamte System stillzulegen.
  • Hohe Kompatibilität
    Die Battery-Box Premium HVS und HVM sind mit vielen gängigen Wechselrichtern kompatibel. Das reduziert das Risiko von falschen Systemkombinationen bei der Installation.

Fazit: BYD Batteriespeicher bieten ein sehr hohes Sicherheitsniveau – teilweise über die gesetzlichen Anforderungen hinaus. Wichtig bleibt: Installations- und Betriebsvorgaben des Herstellers konsequent einhalten, damit der Speicher sicher und zuverlässig arbeitet.

Warum sind Batteriespeicher wichtig?

Die Stromkosten steigen und die EEG-Einspeisevergütung sinkt: Darum lohnt sich ein Speicher ab 2024/2025 besonders. Diese Marktbedingungen machen es attraktiv, möglichst viel eigenen PV-Strom auch selbst zu nutzen. Solarspeicher sind:

  • Gut für den Eigenverbrauch
    Mit einer PV-Batterie speichern Betreiber*innen tagsüber PV-Überschussstrom speichern und nutzen ihn bei Nacht oder Wetterwechsel.
  • Gut für dynamische Stromtarife
    Mit einem Speicher können deine Kunden*innen Stunden mit hohen Strompreisen einfach überbrücken.
  • Gut für das Stromnetz
    Heimspeicher können überschüssigen Strom auffangen. Das schont das Stromnetz.

Fazit

Moderne Batteriespeicher sind entgegen allen Vorurteilen sehr sicher. PV-Speicher wie die BYD Battery-Box Premium HVM und HVS erfüllen höchste deutsche und europäische Sicherheitsstandards. Lithium-Eisenphosphat als neues Standard-Speichermedium bietet zusätzlichen Schutz vor thermischen oder mechanischen Schäden. Deine Kunden*innen können sich also unbesorgt für einen Solarstrom-Speicher entscheiden und die Energiewende mitgestalten.

Zusammengefasst

  • Lithium-Ionen-Batterien sind sehr sicher. Das Risiko eines Brandes oder Wasserschadens liegt bei unter 0,008 %.
  • Insbesondere die neue LiFePO4-Technologie bietet sehr guten Schutz vor Stößen, Stürzen und Überhitzung.
  • Alle PV-Speicher auf dem europäischen Markt müssen strengste Sicherheitsnormen erfüllen.
  • Der Marktführer BYD geht über diese Standards noch hinaus.
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