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Solar-Wiki

 

Unser PV Wiki oder Wissen präsentiert grundlegende Themen der Photovoltaik und Energiespeicher kompakt und anschaulich erklärt.
Mit diesem Basiswissen bieten wir Ihnen hilfreiche Informationen für Endkunden wie auch Fachfirmen!
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A

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Ampere Ampere

Abk. A. Einheit der elektrischen Stromstärke.

 

Abschattung Abschattung

Durch Abschattung wird der Ertrag der Solaranlage gemindert. Daher auf Objekte wie Häuser, Bäume, Kamine, Antennen, Masten, etc. achten.

 

AC AC

Abk. alternating current (engl.);Wechselstrom 

Akkumulator Akkumulator

Wiederaufladbare Batterie für die Speicherung von Solarenergie.

 

AM AM

AAbk. für Air Mass (engl.); zu Deutsch: Luftmasse. Maß für Minderung der Einstrahlungsleistung infolge der Luftmasse. Der Wert 1,5 steht z.B. dafür, dass die Sonnenstrahlen hierbei das 1,5-fache der Atmosphärenhöhe durchlaufen, weil sie schräg auftreffen. Dies entspricht sehr gut den sommerlichen Gegebenheiten in Mitteleuropa von Norditalien bis Mittelschweden. Im Winter steht die Sonne in unseren Breiten erheblich tiefer, und ein Wert von AM 4 bis AM 6 ist hier realistischer.

 

Amorphes Silizium Amorphes Silizium

(Abk. a-Si); amorph (griech.) (gestaltlos); Atome in amorphem Material sind unregelmäßig angeordnet. Wegen des hohen Absorptionsvermögens des a-Si genügen für eine Solarzelle aus diesem Material Schichtdicken von wenigen Mikrometern (µm). Deswegen spricht man in diesem Kontext auch von Dünnschichttechnik

 

Amorphe Solarzellen Amorphe Solarzellen

Bestehen im Gegensatz zu kristallinen Solarzellen aus einer dünnen, nicht-kristallinen Siliziumschicht, die mittels Aufdampfung auf die Wafer aufgetragen wird. Amorphe Solarzellen, auch Dünnschicht-Solarzellen genannt, sind wegen ihres geringeren Siliziumbedarfs preiswerter als kristalline Solarzellen.

 

Anlagenüberwachung Anlagenüberwachung

Überwacht Erträge und andere Leistungswerte der Anlage. Anlagendaten können meist über das Internet abgerufen werden. Durch eine Anlagenüberwachung können Fehlfunktionen rechtzeitig festgestellt und dadurch ein Ertragsausfall vermieden werden.

 

Antireflexionsschicht Antireflexionsschicht

Eine durchsichtige Schicht auf der Oberfläche von Solarzellen zur Verringerung von Reflexionsverlusten. Durch diese spezielle Schicht dringt mehr Licht in die Zelle ein, da die Siliziumoberfläche sonst 30% des Sonnenlichts wieder reflektieren würde.

 

Arbeitspunkt Arbeitspunkt

Durch Variation des Belastungswiderstands lassen sich Strom (I) und Spannung (U) in einer PV-Zelle einstellen. Der optimale Arbeitspunkt (Maximum Power Point; Abkz. MPP) ist der Punkt mit maximaler Leistung P= I*U.

 

Aufdach-Montage Aufdach-Montage

Eine durchsichtige Schicht auf der Oberfläche von Solarzellen zur Verringerung von Reflexionsverlusten. Durch diese spezielle Schicht dringt mehr Licht in die Zelle ein, da die Siliziumoberfläche sonst 30% des Sonnenlichts wieder reflektieren würde.

 

Ausrichtung einer PV-Anlage Ausrichtung einer PV-Anlage

Zur optimalen Ausrichtung sollten die Modulflächen einer PV-Anlage nach Süden ausgerichtet und 30° geneigt sein. Abweichungen in Richtung Südost oder Südwest oder Dachneigungen zwischen 20° und 60° führen nur zu geringen Mindererträgen bei netzgekoppelten PV-Anlagen.

 

Autarkiegrad Autarkiegrad

Anteil des selbst erzeugten und genutzten Energieverbrauchs aus eigenen Ressourcen.

 

Azimutwinkel Azimutwinkel

Der Azimutwinkel ((arab.) As - sumut; Die Wege) gibt an, wie viel Grad die Flächen vom Thermiekollektor oder Photovoltaikmodul von der exakten Südausrichtung abweichen.

 

B

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Backup-System Backup-System

Notstromsystem zur Sicherung der Stromversorgung. Fällt der Strom aus, so schaltet das System in wenigen Millisekunden auf autarke Versorgung um, und Ihre Geräte werden mit der gespeicherten Energie aus der Batterie versorgt.

 

Batterie Batterie

Batterien (Akkumulatoren) werden gebraucht, um elektrische Geräte netzunabhängig zu betreiben. Es gibt zahlreiche Energiespeichertechniken: elektrochemische (Blei-, Nickel-, Cadmium-, Lithium-Akkus), elektrostatische (Superkondensatoren), elektromechanische (Schwungräder und Druckluft), thermochemische (Wasserstoff-Brennstoffzelle).

 

Balancing Balancing

In der Energietechnik wird durch Lastverteilung der Bezug von Energie vergleichmäßigt. Dabei steht die Minimierung von Verbrauchsspitzen im Vordergrund.

 

Batterie Controller Batterie Controller

Der Batterie Controller ist eine Elektronikkomponente, die die Aufgabe hat, das Batteriepaket vor zu hohen Lade- und Entladeströmen, vor zu hohen oder zu niedrigen Betriebstemperaturen und vor zu hohen Lade- und Entladespannungen zu schützen. Außerdem hat es meist die Aufgabe, die einzelnen Zellen im Batteriepaket zu balancen (s. Balancing) und den Zustand der Batterie über einen Datenbus an den Bidirektionalen Wechselrichter zu übergeben.

 

Bidirektionaler Wechselrichter Bidirektionaler Wechselrichter

Wechselrichter die den Energiefluss in beide Richtungen steuern können. Der bidirektionale Wechselrichter kann als Laderegler die Batterieladung steuern und auch Energie aus der Batterie entnehmen und in das Hausnetz einspeißen.

 

Bus Bus

Abk. (engl.) Binary Unit System. Ein System zur Datenübertragung zwischen mehreren Teilnehmern über einen gemeinsamen Übertragungsweg, bei dem die Teilnehmer nicht an der Datenübertragung zwischen anderen Teilnehmern beteiligt sind.

 

Blockgusverfahren Blockgussystem

Dieses Verfahren dient zur Herstellung von polykristallinem Silicium. Das Reinstsilicium wird in einem Tiegel mit Hilfe einer Induktionsheizung aufgeschmolzen und dann in eine quadratische Wanne gegossen, in der es möglichst langsam abgekühlt wird. Dabei sollen möglichst große Kristallite in den Blöcken entstehen.

 

Blitzschutz Blitzschutz

Eine PV-Anlage erhöht in der Regel nicht das Risiko eines Blitzeinschlags. Aus Sicherheitsgründen und um Schäden vorzubeugen, werden PV-Anlagen jedoch gemäß den Blitzschutznormen und den Vorgaben des Verbandes der Sachversicherer (VdS) errichtet.

 

BMU BMU

Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit.

 

Bor Bor

Chemisches Element. Ordnungszahl 5. Das dreiwertige Halbmetall ist in der amorphen Form ein braunes Pulver und besitzt eine sehr hohe Härte. Bei der Herstellung von kristalinen PV-Zellen wird Bor zur p-Dotierung von Silizium verwendet.

 

Bypass-Diode Bypass-Diode

Durch Bypass-Dioden (Freilauf-Dioden) im Modul können abgeschattete Bereiche des Moduls gebrückt werden. Der Strom wird an diesen Zellen vorbeigeleitet.

 

C

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C10 C10

Die Entladerate ist ein Begriff zur spezifischen Beschreibung des Lade- und Entladevorgangs einer Batterie unabhängig von ihrer Kapazität in Amperestunden (Abk. Ah) und von den fließenden Strömen in Ampere. Eine Entladerate C10 gibt die Kapazität bei 10 Stündiger Entladung an.

 

CAN-Bus CAN-Bus

Abk. Controller Area Network (engl.); Ein serielles Bussystem zwischen dem Bidirektionalen Wechselrichter und dem Batterie Controller.

 

Cd, Cadmium Cd, Cadmium

Chemisches Element. Ordnungszahl 48. Ist ein weiches, duktiles blauweißes Metall. Kommt bei PV-Zellen als Cadmiumtellurid zum Einsatz.

 

CdTE-Dünnschichtmodule CdTE-Dünnschichtmodule

Cadmium-Tellurid, Verbindungshalbleiter, der wegen seiner hohen Absorption in Dünnschichtsolarzellen eingesetzt wird.

 

CIS-(CIGS)-Dünnschichtmodule CIS-(CIGS)-Dünnschichtmodule

Kupfer-Indium-Diselenid, Verbindungshalbleiter, der wegen seiner hohen Absorption in Dünnschichtsolarzellen eingesetzt wird.

 

CO2 CO2

CO2 entsteht bei der Verbrennung und ist als sogenanntes Treibhausgas mitverantwortlich für die Erwärmung der Erde.

 

D

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D0 D0

Mit D0-Schnittstelle bezeichnet man eine optische Kommunikationsschnittstelle für Energiezähler.

 

Dachanlage Dachanlage

PV-Module werden mit Dachhacken und Aluschienen an den Dachsparren befestigt (klassische Methode bei Ziegeldach). Bei Flachdächern werden die PV-Module auf einem Gestell montiert, welches am Boden befestigt oder mit Ballast beeschwert wird.

 

Dachneigung Dachneigung

Als Dachneigung wird der Winkel eines Daches zur Horizontalen bezeichnet. Für eine ertragsoptimierte Einbindung der PV-Anlage eignen sich Dachneigungen von 20° bis 60°. Durch entsprechende Montagesysteme können die Module auch bei ungünstiger Dachneigung in eine geeignete Position gebracht werden.

 

DC DC

Abk. direct current (engl.); Gleichstrom

 

Degration Degration

Degradation bezeichnet die Leistungsminderung von Photovoltaik Modulen im Laufe der Zeit. Alle Werkstoffe altern, auch Solarmodule, wobei die Degradation von kristallinen und Dünnschichtzellen sich erheblich unterscheidet.

 

Diffuse Strahlung Diffuse Strahlung

Tritt auf, wenn Wolken und Atmosphärenpartikel eine direkte Sonneneinstrahlung verhindern. Diffuse Strahlung erzeugt aber trotzdem Energie, nur eben weniger als eine direkte Einstrahlung durch die Sonne.

 

DoD DoD

Abk. Depth of Discharge (engl.); Entladungstiefe einer Batterie

 

Direkte Strahlung Direkte Strahlung

Sonnenstrahlung, die auf direktem Weg von der Sonne die Erdoberfläche erreicht. Zur direkten Solarstrahlung addiert sich die diffuse Strahlung zur Globalstrahlung.

 

Dünnschichttechnik Dünnschichttechnik

Bezeichnung für die Herstellungstechnik von Dünnschichtsolarzellen, die direkt auf ein kostengünstiges Trägermaterial (Glas, Metallfolie, Kunststofffolie) abgeschieden werden. Vorteile der Dünnschichttechnik sind Material- und Energieeinsparungen beim industriellen Herstellungsprozess, die einfache Dotierbarkeit und die Möglichkeit, großflächige Solarzellen mit integrierter Serienverschaltung zu produzieren.

 

Dynamische Leistungsreduzierung Dynamische Leistungsreduzierung

(Lat.) dotare; ausstatten. Einbringen von Fremdatomen in sehr geringer Konzentration (ca. 10-10) in die Schicht eines Grundmaterials, wodurch deren Eigenschaft verändert wird. Bei Silizium wird mit Bor eine positive Dotierung vorgenommen.

 

E

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Effizienz Effizienz

Grundsätzlich beschreibt Effizienz das Verhältnis von Nutzen und Aufwand. Die Energieeffizienz eines stromerzeugenden Bauteils oder Systems beschreibt demnach das Verhältnis der abgegebenen zur eingebrachten Energie. Häufig spricht man auch vom Wirkungsgrad.

 

Eigenverbrauch Eigenverbrauch

Von einer Photovoltaikanlage erzeugter Strom, der im eigenen Hausnetz zur gleichen Zeit verbraucht wird; wird auch als Selbst- oder Direktverbrauch bezeichnet.

 

Einspeisevergütung Einspeisevergütung

Gesetzliche Vorgabe zur Förderung von Photovoltaikanlagen. Einspeisevergütung erhält man, wenn man seinen produzierten Solarstrom über ein netzgekoppeltes System in das öffentliche Netz einspeist. Für jede Kilowattstunde erhält man dafür einen staatlichen Festpreis garantiert 20 Jahre lang. (Siehe EEG)

 

Einspeisezähler Einspeisezähler

Wird in einer netzgekoppelten Photovoltaikanlage neben dem normalen Stromzähler installiert. Misst die von der Photovoltaikanlage produzierte und dann ins öffentliche Netz eingespeiste Strommenge in Kilowattstunden (kWh). Auf Grundlage dieser Messung wird ermittelt, wie viel Strom Sie Ihrem Stromnetzbetreiber in Rechnung stellen können (Einspeisevergütung).

 

Einstrahlungssensor Einstrahlungssensor

Der Strahlungssensor wird für professionelle Überwachung einer Photovoltaikanlage eingesetzt. Mit der gemessenen Einstrahlung kann der zu erwartende Ertrag einer Photovoltaikanlage ermittelt und mit dem tatsächlichen Ertrag verglichen werden.

 

Elektrolumineszenz-Messung Elektrolumineszenz-Messung

Bei der Elektrolumineszenz-Messung wird Spannung von außen an die Solarmodule angelegt, um die Strom leitenden Stellen festzustellen. So können eventuelle Risse als Folge von Transportschäden aufgespürt werden, die mit dem bloßen Auge nicht erkennbar sind. Dazu stehen zwei Kameras zur Verfügung, die stichprobenartig eingesetzt werden.

 

Elektromobilität/E-Mobility Elektromobilität/E-Mobility

Ganz allgemein gesprochen bezeichnet Elektromobilität die Nutzung von elektrisch betriebenen Fahrzeugen im Güter- und Personenverkehr. Reine Elektrofahrzeuge benötigen keinen Kraftstoff, sondern fahren allein mit Strom, den sie aus der eingebauten Batterie beziehen. Während der Fahrt sind sie lokal emissionsfrei, d.h. sie stoßen keinerlei Schadstoffe und Treibhausgase aus.

 

Energierücklaufzeit Energierücklaufzeit

Die Zeit bis eine PV-Anlage die zu ihrer Herstellung notwendige Energie erzeugt hat.

 

Erneuerbare-Energien-Gesetz Erneuerbare-Energien-Gesetz

Abkz. EEG. Gesetz zur Förderung der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energiequellen. Dient vorrangig dem Klimaschutz und gehört zu einer ganzen Reihe gesetzlicher Maßnahmen anhand derer die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern wie Erdöl, Erdgas oder Kohle verringert werden soll.

 

Ertrag Ertrag

Der jährliche Ertrag einer PV-Anlage geteilt durch die installierte PV-Leistung ist ein Maß für die Wirtschaftlichkeit einer Anlage. Abhängig von Standort, Ausrichtung und Klima.

 

F

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Fasadenanlage Fasadenanlage

PV-Module werden an die Hausfasade montiert (in der Regel senkrecht). Dadurch besteht ein geringerer Ertrag.

 

Flachdach-Montage Flachdach-Montage

Die auf einem Flachdach installierten PV-Module müssen zur optimalen Energieausbeute mit Hilfe einer Unterkonstruktion in eine Dachneigung von etwa 10° bis 30° gebracht werden.

 

Flashliste Flashliste

Die elektrischen Daten eines PV-Moduls werden am Ende der Fertigung mit einem Lichtimpuls gemessen. Die dabei gemessenen Daten werden in der Flashliste notiert.

 

Flasher Flasher

Ein Flasher ist eine technische Messeinrichtung (Simulationsraum), bei der das Modul einem kurzzeitigen Lichtblitz unter STC-Bedingungen ausgesetzt wird. Als Standard Test Condition (STC) wird eine Einstrahlung auf die Modulebene von 1000 W/m² bei einer Modultemperatur von 25 °C definiert. Es werden dabei Werte von Spannung, Strom und als Multiplikator die Leistung ermittelt.

 

Freiflächenanlage Freiflächenanlage

Große PV-Anlagen werden auf freien Feldern aufgebaut. Nach EEG gibt es dafür eine niedrigere Einspeisevergütung als bei Dach- oder Fassadenanlagen.

 

G

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Generator Generator

Als Generator oder Solargenerator bezeichnet man die Gesamtheit der zusammen verschalteten PV-Module.

 

Gleichspannung Gleichspannung

Spannung ohne Änderung in Betrag und Richtung.

 

Gleichstrom Gleichstrom

Stromfluss ohne Richtungswechsel, wie er zum Beispiel von Batterien oder Photovoltaikmodulen erzeugt wird. (s. DC)

 

Globalstrahlung Globalstrahlung

Summe aus direkter Strahlung und diffuser Strahlung auf die Horizontale. Die Erdatmosphäre verringert die Strahlungsleistung der extraterrestrischen Solarstrahlung (Solarkonstante) durch Absorption, Reflexion und Streuung, so dass sich die Bestrahlungsstärke auf der Erdoberfläche in unseren Breiten auf ca. 1000 W/qm (Sommer, klarer Himmel, Mittagszeit) verringert. Das Sonnenenergieangebot schwankt in Abhängigkeit von meteorologischen Bedingungen und astronomischen Gesetzmäßigkeiten (die u.a. den jahreszeitlichen Verlauf bestimmen).

 

H

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Hinterlüftung Hinterlüftung

Wichtig beim Anlagenbau. Ausreichende Hinterlüftung hält die Temperatur der Solarmodule niedrig und erhöht damit den Energieertrag.

 

Hybrid-System Hybrid-System

Nutzung von zwei oder mehreren unterschiedlichen Stromquellen (PV, Dieselgenerator, Windkraftanlage, öffentliches Netz) des Energieversorgungssystemen.

 

I

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Indach-Montage Indach-Montage

Bei der Indach-Montage werden die Module in die Dachhaut integriert. Zusammen mit einem entsprechenden Montagesystem übernehmen in diesem Fall die Module alle Funktionen der Dacheindeckung wie z.B. Schutz vor Regen oder Schnee.

 

Ingot Ingot

(Engl.) Barren. Bezeichnet einen Block aus Halbleitermaterial, zum Beispiel aus Silizium. Kann monokristallin oder polykristallin aufgebaut sein. Zur Herstellung von Solarzellen werden Ingots in Wafer zerschnitten.

 

Inselsystem Inselsystem

Eine nicht an das öffentliche Stromnetz angeschlossene PV-Anlage. Siehe auch Off-Grid.

 

J

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Joule Joule

Das Joule ist die abgeleitete SI-Einheit der Größen Energie, Arbeit und Wärmemenge. Benannt nach James Prescott Joule, wird diese Einheit heute für alle Formen thermischer, mechanischer und elektrischer Energie verwendet.

 

K

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Kilowatt peak Kilowatt peak

(Abk. kWp) Maß für die Leistungsfähigkeit einer PV-Anlage unter STC-Bedingung (1 kWp = 1.000 Wp).

 

Kilowattstunde Kilowattstunde

(Abk. kWh) Maßeinheit der Energie (1 kWh = 1000 Wh).

 

KfW-Förderung KfW-Förderung

Die KfW bietet im Bereich Bauen, Wohnen, Energiesparen ein breites Spektrum an Programmen, die zur Finanzierung von Investitionen in Wohnimmobilien dienen. Förderzwecke sind die Schaffung von Wohneigentum, die energetische Gebäudesanierung, das Modernisieren von Wohnraum, die Errichtung von sparsamen Neubauten sowie Photovoltaikanlagen, z.B. Programm Erneuerbare Energien - Speicher (Nr. 275).

 

Klimakammer Klimakammer

Eine Klimakammer ist eine Prüfeinrichtung oder ein Bestandteil einer Messanordnung und dient zur Erzeugung und Aufrechterhaltung eines festgelegten Klimas, in der Regel Temperatur und Luftfeuchtigkeit für die Zeitdauer der Messung oder Prüfung.

 

Joule Joule

Bestehen aus hochreinem, kristallinen Silizium. Je nach der Kristallstruktur unterscheidet man monokristalline Solarzellen und polykristalline Solarzellen. Grundsätzlich verfügen kristalline Solarmodule über einen höheren Wirkungsgrad als Dünnschicht-Solarmodule und bringen auf wenig Fläche mehr Gewinn.

 

Kurzschlussstrom Kurzschlussstrom

(Abk. IK oder Isc) Der Strom, den eine Solarzelle bzw. ein Modul liefert, wenn beide Klemmen ohne jeden zusätzlichen Widerstand verbunden werden (Kurzschluss).

 

L

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Laderegler Laderegler

Der Laderegler ist in netzunabhängigen Systemen der Manager der Batterie. Er kontrolliert den Stromfluss zwischen Solarmodulen, Verbrauchern sowie Batterie und schützt sie vor Über- und Tiefentladung.

 

Leerlaufspannung Leerlaufspannung

(Abk. UL oder Uoc) Elektrische Spannung einer Solarzelle bzw. eines Moduls, wenn beide Pole nicht miteinander verbunden sind, zwischen ihnen also kein Strom fließt.

 

Leistung Leistung

Die Maßeinheit der Leistung ist Watt (W) bzw. Kilowatt (kW).

 

Leistungsreduzierung Leistungsreduzierung

PV-Anlagen können durch den Energieversorger über Rundsteuertechnik Leistungsreduziert werden. Einer weitere Möglichkeit ist eine Leistungreduzierung auf 70% der Peak-Leistung am Netzverknüpfungspunkt.

 

Lichtabsorption Lichtabsorption

Aufnahme und Verwertung des einstrahlenden Lichts. In der Photovoltaik heißt das: Je besser die Lichtabsorption der Solarmodule, desto höher der Wirkungsgrad.

 

Lithium-Eisenphosphat-Akkumulator Lithium-Eisenphosphat-Akkumulator

Eine Form der Lithium-Ionen-Batterie die durch seinen Wirkungsgrad, Langlegichkeit und Energiedichte Vorteile gegenüber einem Blei-Akkumulator hat.

 

M

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Maximum Power Point Maximum Power Point

(Abk. MPP) (Engl.) für Punkt maximaler Leistung. In diesem Arbeitspunkt der I-U-Kennlinie einer Solarzelle bzw. eines Moduls kann die maximale Leistung entnommen werden. Durch MPP-Tracking kann dieser Punkt bei jedem Betriebszustand gefunden und eingestellt werden.

 

Modul Modul

Elektrische Verschaltung von mehreren Solarzellen, die witterungsbeständig, vor Umwelteinflüssen geschützt und elektrisch isoliert eingekapselt sind. Ein Modul bildet die Grundeinheit einer Photovoltaikanlage

 

Modulwechselrichter Modulwechselrichter

Wechselrichter mit einer Leistung zwischen 200 Watt und 600 Watt. Pro Modul wird ein Modul Wechselrichter angeschlossen.

 

Monokristalline Solarzellen Monokristalline Solarzellen

Erkennt man an ihrer schwarzen bis bläulichen Farbe. Im Unterschied zu polykristallinen Solarzellen bestehen sie aus einem einzigen Kristall und haben den höchsten Wirkungsgrad im Vergleich zu anderen Siliziumzellen. Monokristalline Solarzellen haben eine Lebensdauer von mehr als 20 Jahre und werden bevorzugt dort eingesetzt, wo nur eine begrenzte Fläche zur Stromerzeugung zur Verfügung steht.

 

Monokristallines Silizium Monokristallines Silizium

Bezeichnung für Silizium, das in Form eines Einkristalls vorliegt.

 

Montagesystem Montagesystem

Halterungen, mit denen die Solarmodule auf Dächern oder anderen Untergründen montiert werden.

 

Multikristallines Silizium Multikristallines Silizium

Aus Mehrfachkristallen bestehend, siehe polykristallines Silizium.

 

N

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O

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OC OC

Abk. (engl.) Open Circuit; zu Deutsch: Leerlauf.

 

Off-Grid Off-Grid

Netzunabhängige Solarstromversorgung ist sinnvoll, wo die Erschließung durch herkömmliche Energieversorger unwirtschaftlich, instabil oder gar nicht möglich ist. Siehe auch Inselsystem.

 

On-Grid On-Grid

Bei einem On-Grid System handelt es sich um eine Photovoltaikanlage, die Strom erzeugt, wobei dieser Solarstrom dann in ein vorhandenes, öffentliches Netz eingespeist wird

 

OPzV OPzV

Ortsfeste, Panzerplatten, Zyklenbetrieb und Verschlossen. Sind verschlossene Batterien mit fixierten Elektrolyt. Durch den Aufbau als verschlossene Batterie sind OPzV Batterien wartungsfrei im Bezug auf das Nachfüllen von Wasser.

 

P

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p-Dotierung p-Dotierung

Dotare (lat.); ausstatten. Eine Dotierung bezeichnet das in der Halbleitertechnik das Einbringen von Fremdatomen in eine Schicht oder das Grundmaterial eine integrierten Schaltkreises. Bei der p-Dotierung werden dreiwertige Elemente, die so genannten Akzeptorne, in das Siliciumgitter eingebracht und ersetzen dafür die vierwertigen Silicium-Atome.

 

Peak-Leistung Peak-Leistung

Spitzenleistung eines Solarmoduls (engl. peak = Spitze). Wird mit einem kleinen „p“ hinter der Energieleistung Kilowatt gekennzeichnet: kWp. Die Peak-Leistung gibt die Leistung an, die ein Solarmodul unter Standardtestbedingungen (STC) erzeugt. Sie wird häufig auch als Nennwert oder Nennleistung bezeichnet.

 

Photovoltaik Photovoltaik

Abk. PV. Technik, mit deren Hilfe Sonnenenergie durch Solarzellen in elektrische Energie umgewandelt wird.

 

Photovoltaikgenerator Photovoltaikgenerator

Die einzelnen Module werden zunächst seriell (in Reihe) zu Strängen und diese dann parallel zum PV-Generator verschaltet, um ausreichend hohe Spannungen und Ströme zum Beispiel zur Einspeisung mittels Wechselrichter in das öffentliche Stromversorgungsnetz zu erreichen.

 

Photovoltaisches Prinzip Photovoltaisches Prinzip

Beschreibt die Entstehung einer elektrischen Spannung in einem Halbleiter, wenn bei Einstrahlung von Licht (Photonen) Ladungsträger angeregt werden (innerer Photoeffekt). Extrahiert man die Ladungsträger, so kann man elektrische Energie in Form von Strom gewinnen.

 

PID Effekt PID Effekt

Abk. (engl.) Potential Induced Degradation; zu Deutsch Spannungsinduzierte Degradation. Wenn der Solargenerator (Solarmodul oder Solaranlage) ein positives Potential zur Erde hat, sammeln sich unter Umständen negative Aufladungen an der Zelloberfläche. Diese Aufladungen sollten eigentlich zum Rückkontakt der Zelle fließen und so zur Stromproduktion beitragen. Stattdessen aber fließen diese Aufladungen über das Einkapselmaterial (EVA) und auch dem Frontglas zum Rahmen und tragen somit nicht zum Wirkungsgrad bei. Der PID-Effekt kann sich verstärkt bei hohen Systemspannungen zeigen.

 

Polykristallines Silizium Polykristallines Silizium

Besteht aus kleinen, zusammenhängenden Kristallen, die eine Größe von einigen Millimetern bis Zentimetern haben. Ein gebräuchliches Herstellungsverfahren für polykristallines Silizium ist das Blockguss-Verfahren. Siehe auch Blockgussverfahren.

 

Primärenergie Primärenergie

Aus einer natürlichen Quelle gewinnbare Energie in Form von Erdöl, Kohle, Erdgas, Wasserkraft, Solarstrahlung usw. Teilweise lassen sich Primärenergieträger direkt beim Endverbraucher einsetzen. Zum überwiegenden Teil wird Primärenergie jedoch zunächst in Sekundärenergie umgewandelt.

 

PV Cycle PV Cycle

Die Organisation PV Cycle baut europaweit ein freiwilliges Rücknahme- und Recycling-system für Altmodule auf. Unterstützt wird die Initiative mit Sitz in Brüssel durch die Europäische Kommission. In ganz Deutschland werden in den nächsten Jahren auf Initiative der Organisation Sammelstellen entstehen. Ist die nächstgelegene Sammelstelle weiter als 50 km vom Wohnort oder dem Handwerksbetrieb entfernt, so bietet die Organisation PV Cycle einen kostenlosen Abholservice ab einer Anzahl von 30 Modulen. Die Kosten für den Aufbau des gesamten Systems tragen die Mitglieder von PV Cycle freiwillig.

 

Q

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Quant Quant

Objekt, welches durch Zustandswechsel in einem System erzeugt wird. Das Photon ist das Quant des elektromagnetischen Feldes.

 

R

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Reflektion Reflektion

Zurückstrahlung. Reflektionsverluste treten bei PV-Modulen an Glasscheibe und PV-Zelle auf.

 

Reflexionsverluste Reflexionsverluste

Strahlung, die von der Oberfläche eines Kollektors oder eines Moduls bzw. von der Oberfläche einer Solarzelle reflektiert wird und damit nicht mehr zur Wärme- oder Stromerzeugung beitragen kann.

 

Rundsteuerempfänger Rundsteuerempfänger

Die Rundsteuertechnik dient zu fernsteuerung der PV-Anlagen durch Energieversorgungsunternehmen. Dadurch können PV-Anlagen in der maximalen Ausgangsleistung in Leistungsstufen reduziert werden.

 

S

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SC SC

Abk. (engl.) Short Circuit; zu Deutsch Kurzschluss.

 

Schwachlichtverhalten Schwachlichtverhalten

Verhalten des Moduls bei reduzierter Einstrahlung ( z.B. 200 W/m²)

 

Silizium Silizium

Chemisches Element, das vier Bindungen mit Nachbaratomen eingehen und dabei harte und spröde Kristalle mit stabiler Diamantstruktur bilden kann. Nach Sauerstoff ist Silizium das zweithäufigste Element in der Erdkruste, kommt dort aber nur als Siliziumdioxid SiO2 (Quarz, Sand) vor. Silizium ist der Halbleiter, der bisher für die Elektronikindustrie und die Photovoltaik die wichtigste Rolle spielt. Der Rohstoff Siliziumdioxid kann zu monokristallinem, polykristallinem oder amorphem Silizium verarbeitet werden

 

Smart Metering Smart Metering

Ein „intelligenter“ Zähler (auch Smart Meter genannt) ist ein Zähler, der dem Energieversorgungsunternehmen über eingebaute Zusatzfunktionen oder nachträgliche Module ermöglicht, die erfassten Zählerstände über die Ferne auszulesen, es gibt sie für die Sparten Gas, Wasser, Strom und (Fern-)Wärme.

 

SOC SOC

Abk. (engl.) state of charge, bezeichnet den aktuellen Ladezustand der Batterie. Dieser wird in Prozent angegeben.

 

Solar Solar

aus dem Lateinischen: die Sonne betreffend.

 

Solarenergie Solarenergie

Im engeren Sinne die Energie, die von der Sonne in Form von Photonen zur Erde gelangt.

 

Solarertrag Solarertrag

Gibt die nutzbare solare Wärme an, d.h. die Wärme, die nach Abzug aller thermischen Verluste der Kollektoranlage als Wärme aus dem Speicher genutzt werden kann.

 

Solar-Kollektor Solar-Kollektor

Wärmesammler. Dient zur Wassererwärmung.

 

Solarmodule Solarmodule

Bestehen aus Solarzellen, die das Sonnenlicht in elektrische Energie umwandeln.

 

Solarstrom Solarstrom

DUmgangssprachlich für aus Sonnenenergie umgewandelte elektrische Energie. Zählt zu den erneuerbaren Energien und wird in Deutschland durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) gefördert.

 

Solarthermie Solarthermie

Nutzung der Sonnenenergie zur direkten Erzeugung von Wärme. Der entsprechende Energiewandler wird Kollektor genannt

 

Solarzelle Solarzelle

Kleinste Einheit zur Erzeugung von Strom aus Sonnenlicht. Bessere Bezeichnung Photovoltaik-Zelle oder kurz PV-Zelle.

 

Sonneneinstrahlung Sonneneinstrahlung

Bei der Planung einer Photovoltaikanlage gilt es, die Solarmodule möglichst optimal am Sonnenstand und damit am einstrahlenden Licht auszurichten. In Deutschland wird die maximale Sonneneinstrahlung erreicht, wenn die Solarmodule in einem Neigungswinkel von 30° nach Süden ausgerichtet werden. Die Energieausbeute lässt sich steigern, wenn die Solarmodule auf beweglichen Halterungen, sogenannten Nachführsystemen, installiert sind: Damit können sich die Solarmodule immer wieder neu am aktuellen Sonnenstand ausrichten, je nach Jahres- und Tageszeit.

 

Spannung Spannung

Potenzialdifferenz zwischen zwei Punkten, zum Beispiel den beiden Polen einer Batterie. Die Spannung (U) ist die Ursache des elektrischen Stroms (I); beide Größen sind gemäß dem Ohmschen Gesetz (U = R * I) über den Widerstand (R) eines Leiters miteinander verknüpft. Die Maßeinheit der elektrischen Spannung ist Volt (Abk. V).

 

Speichersystem Speichersystem

Elektrochemischer Energiespeicher für PV-Anlagen.

 

Spektrale Empfindlichkeit Spektrale Empfindlichkeit

Die spektrale Empfindlichkeit einer Solarzelle beschreibt die Fähigkeit der Solarzelle, aus Licht einer bestimmten Wellenlänge elektrische Energie zu erzeugen.

 

Standardtestbedingungen (STC) Standardtestbedingungen (STC)

(STC = Standard Test Conditions) Genormte Bedingungen für die Ermittlung der Nennleistung (Messung der I-U-Kennlinie) von PV-Modulen: Bestrahlungsstärke 1000 W/m2 bei senkrechtem Lichteinfall; Strahlungsspektrum entsprechend AM 1,5; Zelltemperatur von 25 °C.

 

Strang Strang

Reihenschaltung von mehreren Modulen.

 

String String

Bezeichnung für mehrere in Reihe geschaltete Solarzellen innerhalb eines Moduls.

 

String Wechselrichter String Wechselrichter

Wechselrichter mit einem oder mehreren MPP-Trackern. Siehe auch Maximum Power Ponit.

 

Strom Strom

Die Stärke der durch einen Leiter fließenden Ladungsmenge (z.B. in Form von Elektronen durch ein Kupferkabel) wird elektrischer Strom genannt. Die Maßeinheit des Stroms ist Ampere (Abk. A). Siehe auch Ampere.

 

Stromzähler Stromzähler

Bestandteil eines Hausanschlusses. Misst, wie viel Strom aus dem öffentlichen 230-V-Stromnetz verbraucht wird. Mit Hilfe des Stromzählers kann in netzgekoppelten Photovoltaikanlagen der selbst verbrauchte und ins Netz eingespeiste Strom gegenübergestellt und miteinander verrechnet werden.

 

T

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Tedlar Tedlar

Kunststoffolie zum Laminieren von PV-Modulen.

 

Temperaturkoeffizient Temperaturkoeffizient

Gibt an, um wie viel sich die Leerlaufspannung bzw. die Leistung und somit der Wirkungsgrad einer Solarzelle oder eines Moduls pro Grad Celsius verringert, wenn die Zellentemperatur zunimmt. Da die o. g. Größen kristalliner Solarzellen vergleichsweise hohe negative Temperaturkoeffizienten haben, sollten insbesondere Module, die aus kristallinen Siliziumzellen bestehen, ausreichend gut hinterlüftet werden.

 

Texturierte Oberfläche Texturierte Oberfläche

Oberflächenstrukturierung, auch Textur genannt. Gezieltes Aufrauhen der Solarzellenoberfläche durch mechanische oder chemische Verfahren. Dies erlaubt eine verbesserte Einkopplung des einfallenden Sonnenlichtes. Bei kristallinen Solarzellen geschieht dies zum Beispiel durch die kontrollierte Herstellung von umgedrehten Pyramidenstrukturen.

 

TiO2 TiO2

Titandioxid chemische Verbindung. Kommt bei Farbstoffzellen als Elektrode zum Einsatz. Findet als weißes Farbmittel Verwendung.

 

U

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U U

Symbol für Spannung. Maßeinheit Volt (Abk. V)

 

Umschalteinrichtung Umschalteinrichtung

Kommt in Notstromsystemen zur Anwendung. Trennt die Photovoltaikanlage im Notfall automatisch vom Netz und schaltet innerhalb weniger Millisekunden auf netzunabhängige Stromversorgung um.

 

V

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V V

Volt. SI Einheit der Spannung. Man unterscheidet DC - Gleichstrom und AC - Wechselstrom. Siehe auch DC und AC.

 

VDE VDE

Die VDE Prüf- und Zertifizierungsinstitut GmbH ist eine national und international akkreditierte Institution auf dem Gebiet der Prüfung und Zertifizierung elektrotechnischer Geräte, Komponenten und Systeme.

 

Varistor Varistor

Spannungsabhängiger Widerstand. Wird in Wechselrichtern zur Überspannungsbegrenzung eingesetzt.

 

Verschattung Verschattung

Der Schatten, den Bäume, Gebäude oder Antennen auf das Dach werfen, ist der Feind einer jeden PV-Anlage. Denn die Solarzellen sind in Reihe geschaltet, und jede im Dunkeln liegende Solarzelle stört den reibungslosen Energiefluss und beeinträchtigt somit die Leistung der Anlage.

 

Verschmutzung Verschmutzung

Durch Verschmutzung kann der Ertrag einer PV Anlage stark gemindert werden.

 

Vollzykus Vollzykus

SZyklen ergeben sich durch das Laden und Entladen einer Batterie. Ein Vollzyklus wurde erreicht, wenn eine Energiemenge entsprechend der Speicherkapazität der Batteriezelle einmal umgeschlagen wurde.

 

W

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Wafer Wafer

Bezeichnung für eine dünne Scheibe aus Halbleitermaterial (z.B. Silizium). Wafer werden als Basismaterial zur Herstellung von Computerchips und kristallinen Solarzellen verwendet. Die kristallinen Scheiben werden in der Regel aus Halbleiterblöcken (Ingots) gesägt und sind 0,2 bis 0,3 Millimeter dick.

 

Wärmebildkamera Wärmebildkamera

Eine Wärmebildkamera (auch als Thermografiekamera bezeichnet) ist ein bildgebendes Gerät ähnlich einer herkömmlichen Kamera, das jedoch Infrarotstrahlung empfängt

 

Wp Wp

(Abk. Wp) Maß für die Leistungsfähigkeit (Nennleistung) von Solarzellen und Modulen. Zu Vergleichszwecken werden Modulpreise üblicherweise in Euro/Wp angegeben.

 

Wechselrichter Wechselrichter

Wandelt den von Modulen gelieferten Gleichstrom in netzkonformen Wechselstrom um. Mit Hilfe einer MPP-Regelung entnimmt der Wechselrichter dem Photovoltaikgenerator die Leistung im Maximum Power Point der I-U-Kennlinie.

 

Wechselstrom Wechselstrom

Strom, dessen Polarität ständig wechselt. Im deutschen Stromversorgungsnetz hat der Wechselstrom eine Frequenz von 50 Hz (Hertz), d.h. er nimmt in einer Sekunde 50mal die positiven bzw. negativen Werte einer (idealerweise) sinusförmigen Halbwelle an. Wechselstrom bzw. -spannung wird durch rotierende Generatoren oder Wechselrichter erzeugt. (s. AC)

 

Wirkungsgrad Wirkungsgrad

Der Wirkungsgrad gibt das Verhältnis von zwei Leistungsmessungen an einem System an: Ausgangs- zu Eingangsleistung. Der Wirkungsgrad ist ein Momentanwert und hängt von den Betriebsbedingungen des Systems zum betrachteten Zeitpunkt ab. Der Wirkungsgrad einer Solarzelle oder eines Moduls ist definiert als das Verhältnis zwischen der abgegebenen elektrischen Leistung und der eingestrahlten Leistung. Aufgrund der Flächenabhängigkeit des Wirkungsgrades ist bei der Angabe darauf zu achten, welche Fläche zur Berechnung herangezogen wurde, zum Beispiel die gesamte Modulfläche oder nur die aktive Zellfläche innerhalb des Moduls.

 

X

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Y

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Z

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Zelle Zelle

PV-Zelle: Kleinste Einheit in einem PV-Modul. Liefert bei Einstrahlung bei kristallinen Material ca. 0,45 Volt (V).

 

Zentralsteuerung Zentralsteuerung

Die Zentralsteuerung baut das gesamte Stromnetz auf und kontrolliert es. Daneben überwacht der integrierte Laderegler den Ladezustand der Batterien und schützt sie vor Überladung oder totaler Entladung.

 

Zentralwechselrichter Zentralwechselrichter

SWechselrichter in einem Leistungbereich von > 75 kWp bis zu 1.000 kWp für PV-Großanlagen. Zentralwechselrichter haben meistens nur einen MPP-Tracker.

 

Zweirichtungszähler Zweirichtungszähler

Wird in netzgekoppelten Systemen bis 30 kW an Stelle des üblichen Stromzählers eingesetzt. Besteht aus zwei Zählern: einer zeigt die Menge des aus dem Netz bezogenen Stroms, der andere die Menge des ins Netz eingespeisten Stroms an. Durch Vergleich der beiden Zählerstände wird ersichtlich, welchen Anteil die Photovoltaikanlage zur Deckung des Eigenbedarfs beiträgt.

 

Zyklenfestigkeit Zyklenfestigkeit

Anzahl der möglichen der Lade- und Entladevorgänge einer Batterie.

 

 

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