Stromspeicher-Förderung Brandenburg

Ab Freitag, den 01. November können Anträge für das Kleinspeicher-Programm im Bundesland Brandenburg eingereicht werden. Schnell sein lohnt sich bei dieser Förderung: Nach Eingang der ersten 500 Anträge wird die erste Antragsrunde beendet. Die Stromspeicher-Förderung Brandenburg verfolgt das Ziel, den Ausbau der dezentralen Photovoltaik-Erzeugung und Speicherung voranzutreiben. Der positive Nebeneffekt, die Erhöhung des Eigenverbrauchs und somit die Entlastung des Stromnetzes, ist damit auch gegeben.

Wie hoch ist die Stromspeicher-Förderung Brandenburg?

Der Zuschuss erfolgt über eine prozentuale Staffelung des Eigenverbrauchs der Photovoltaik-Anlage in Verbindung mit einem Stromspeicher. Der höchste Zuschuss liegt bei 30 % der Nettoausgaben für den Speicher. Damit diese Fördersumme in Anspruch genommen werden kann, muss der Anlagen-Besitzer einen Eigenverbrauch von mindestes 50 % erreichen. Liegt der Eigenverbrauchsanteil bei 40 % sinkt der Zuschuss auf 20 %. Eine Übernahme der Nettokosten von 10 % des Speichers erhält man bei einen Eigenverbrauchsanteil von mindestens 30 %.

Eine richtige und genaue Anlagen-Auslegung und Berücksichtigung des Jahresverbrauchs der Hausbewohner ist somit essenziell für die Förderung.

Übersicht Förderung

Eigenverbrauchsanteil Maximaler Anteil der Nettoausgaben für den
Speicher
Maximalbetrag in Euro je Antrag
mehr als 50 % 30 % 3.000 €
mehr als 40 % 20 % 2.000 €
mehr als 30 % 10 % 1.000 €

Welche Voraussetzungen sind bei der Förderung zu erfüllen?

Für die Bewilligung des Förderantrags solltest du einige Voraussetzungen dringend erfüllen. Die erste Bedingung ist die Personengruppe. Es können nur Eigentümer/Miteigentümer eines bestehenden oder neu zu errichtetem Wohneigentums an der Stromspeicher-Förderung Brandenburg teilnehmen. Somit ist die Förderung nicht für Gewerbe-Anlagen interessant. Die Mindestanforderung bei der Größe des Stromspeichers liegt bei 2,0 Kilowattstunden. Zudem sollte das Speichersystem ein prognosebasiertes Speichermanagementsystem aufweisen. Wenn bereits eine Photovoltaik-Anlage installiert wurde, ist eine reine Stromspeicher-Nachrüstung ebenfalls förderbar. Andere Bundesländer, wie Bayern oder Berlin verlangen einen Neubau bzw. die Erweiterung der Solaranlage.

Weitere Anforderungen für den Antrag auf einen Blick:

  • in den letzten 5 Jahren wurde keine Stromspeicher-Förderung in Anspruch genommen
  • das Vorhaben darf noch nicht gestartet sein und öffentliche Genehmigungen sollten bereits vorliegen bzw. beantragt sein
  • Installation und Betrieb in Brandenburg
  • Installationsort muss der Hauptwohnsitz des Antragstellers sein (ausschließlich für Wohnzwecke)
  • Autarkiegrad von 50 Prozent
  • Verpflichtende Teilnahme an einem Monitoring-Programm
  • prognosebasiertes Speichermanagementsystem
  • das Vorhaben muss nach positivem Bescheid innerhalb von 12 Monaten abgeschlossen sein

Wie läuft die Antragsstellung für die Stromspeicher-Förderung Brandenburg ab?

Die Anträge können über das ILB-Kundenportal (Investitionsbank des Landes Brandenburg) eingereicht werden.

Dokumente und Downloads zur Stromspeicher-Förderung Brandenburg

Quellen:

https://www.ilb.de/de/wirtschaft/zuschuesse/kleinspeicher-programm/

Foto: Tobias Nordhausen