Speicherheldin und Speicherhelden @ Memodo: Tabea, Alfonso und Oliver, Logistikerin und Logistiker

Ware von A nach B bewegen, in den passenden Mengen und zum richtigen Termin. Darum geht es in der Logistik. Aber was steckt genau dahinter? Unsere Logistiker Alfonso und Oliver sowie unsere Logistikerin Tabea zeigen ihren Arbeitsalltag.

Welche Aufgaben liegen bei euch als Logistiker auf dem Schreibtisch?

Alfonso: Ich organisiere den Transport von Waren durch Speditionen und Paketdienste von unserem Lager zu unseren Kunden oder von unseren Herstellern zu unseren Kunden und zurück. Das können Einzelteile, aber auch komplette Systeme sein. Und das für Eigenheime oder aber auch zum Beispiel für Freiflächen-Photovoltaikanlagen. Je nach Menge behandeln wir die bestellte Ware als Paketlieferung, Stückgut oder Teil- / Komplettladung, sie füllt dann einen kompletten LKW.

Meistens liefern wir auf die Baustelle und planen eine Zustellung zu einem bestimmten Tag und in einem festen Zeitfenster. Das passiert „just in time“, also immer dann, wenn unser Kunde die Geräte im Keller, auf dem Dach oder in der Garage installieren will. Wir haben feste Partner, die ich je nach Lieferart, Begebenheiten vor Ort, Fuhrpark und Preis-Leistungsverhältnis auswähle. Die Preise verhandle ich außerdem. Auch die Rechnungen der Speditionen landen bei mir. Hier setze ich die Lupe genau an und prüfe alle Daten.

Tabea: Ich unterstütze Alfonso dabei, den Transport unserer Waren abzuwickeln. Sollte die Ware auf dem Weg nicht wie geplant fließen, weil die Lieferung im Umschlagslager des Spediteurs hängen bleibt oder der Verkehr auf der Straße stockt, kommuniziere ich das an unseren Kunden. Das führt natürlich nicht gerade zu Freudenschreien. Ich greife hier gerne zum Hörer. So kann ich Rückfragen direkt beantworten und zusammen mit unserem Kunden an der besten Lösung für alle arbeiten.

Oliver: Ich kümmere mich bei uns um Reklamationen, schreite also ein, wenn die Ware auf dem Transportweg etwas abbekommt oder nicht funktioniert, was man der Lieferung meistens nicht ansieht. Bei einem Transportschaden gehe ich dann den Weg nach und versuche den Fall zu rekonstruieren. Ich tausche mich dafür mit dem Transportunternehmen aus, unserem Kunden und unserem Einkauf. Auch hier muss dann ein guter Kompromiss gefunden werden und die Ware schnell bei unserem Kunden sein.

Da wir Stromspeicher mit einer Batterie verkaufen, kursiert bei uns auch Gefahrgut, das wir sehr vorsichtig bewegen. Unsere Speditionen müssen genauso vorsichtig sein, hier entstehen immer wieder Fragen, die ich kläre. Es geht zum Beispiel um die Gefahrgut-Kennzeichnung, um die Sicherung der Lieferung oder die Qualifikation des Fahrers.

Mit welchen Abteilungen arbeitet ihr eng zusammen?

Tabea: Wir arbeiten sehr eng mit unserem Lager zusammen. Wir geben zum Beispiel die Bestellungen für das Lager frei, die unser Team im Lager dann versandfertig macht. Auch zu den Auftragsmanagern und Vertriebsmitarbeitern haben wir einen engen Draht. So prüfen wir alle Aufträge, die bei uns landen genau und besprechen uns, wenn etwas nicht plausibel klingt. Die Auftragsmanager oder Vertriebsmitarbeiter kommen auch auf uns zu, wenn sich zum Beispiel die Lieferadresse ändert.

Auch mit unseren Kunden sprechen wir. Letzte Woche haben wir von einer Straßensperrung gehört und dann mit dem Kunden die Anlieferung umgeplant. Viele Kunden klopfen aber auch direkt bei uns an, um den Lieferstatus ihrer Bestellung abzufragen. Dafür liebe ich die Trackingsysteme unserer Partner, mit drei Klicks komme ich so zur Antwort.

Welche Fähigkeiten sollte ein Logistiker mitbringen?

Oliver: Würde ich nach Klischees gehen, müsste ich „derb und ungesunde Lebensweise“ sagen. Die Realität sieht etwas anders aus. Ein Logistiker muss sehr kommunikationsstark sein und sich durchsetzen können. Logistiker sind oft der Ruhepol und behalten auch bei viel Stress, aufgebrachten Kunden und Herstellern einen kühlen Kopf. Sie müssen analytisch denken, zum Beispiel wenn Bestellungen geprüft werden müssen. Auch lösungsorientiertes Handeln ist wichtig.

Alfonso, fließt durch dich schon immer Logistiker-Blut?

Alfonso: Ich bin eigentlich gelernter Bankkaufmann, habe aber ziemlich schnell festgestellt, dass ich nicht der geborene Bänker bin. Ich habe dann umgesattelt und mich zum Speditionsleiter einer mittelständischen Spedition hochgearbeitet. Irgendwann war es dann Zeit für einen Unternehmenswechsel. Über eine Stellenanzeige auf Eejobs kam ich zu Memodo. Mit Anzug und Krawatte, eigentlich unpassend für ein so junges Unternehmen, bin ich dann zum ersten Jobinterview marschiert, da ich meiner Linie unbedingt treu bleiben wollte. Ich sprach mit unseren drei Geschäftsführern und einige Tage später hielt ich meinen neuen Arbeitsvertrag in den Händen. Memodo ist für mich vor allem zukunftsweisend, familiär und cool. Seit Oktober 2018 bin ich dabei.

Tabea, was ist für dich das Besondere an Memodo?

Tabea: Bei Memodo bin ich nicht nur eine Personalnummer. Hier werde ich gesehen und gehört, kann Ideen einbringen und sie sogar direkt mit den Geschäftsführern diskutieren. Auch die Arbeitsatmosphäre ist besonders: kochen und zusammen essen in der großen Küche, eine Wow-Büroeinrichtung, Teamevents, die wirklich Spaß machen und wahnsinnig nette Kollegen.

Wer von euch spricht die meisten Fremdsprachen?

Alfonso: Ich glaube ich mache das Sprachen-Rennen: Ich spreche Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch und Italienisch. Ich kann zwar keinen Feuilleton-Teil einer französischen Tageszeitungen lesen, aber für die Kommunikation auf der Arbeit reicht es sehr gut. Alle Sprachen setze ich auch in meinem Arbeitsalltag ein.

Hier erfährst du was unser Vertriebsmitarbeiter sowie unsere Auftragsmanagerin und unsere Einkaufsmanagerin in ihren Jobs so treiben.