Memodo übernimmt Patenschaft für Bienenvolk

Ich kenne da wen, der kennt wen, der hat da mal. So in der Art stolperten wir Mitte dieses Jahrs im Memodo Freundeskreis über einen Jung-Imker, der für seine zahlreichen Bienenvölker auch Patenschaften vergab. Die Idee hier einen Beitrag zum lokalen Umweltschutz zu leisten ging Hand in Hand mit der Honig-Leidenschaft von Enrico Brandmeier, einem unserer Geschäftsführer.

Warum sind Bienen so wichtig?

Mit Bienen verbinden wir alle sofort den Belag vom geliebten Honigbrot. Doch das ist bei weitem nicht alles was die kleinen, fleißigen Insekten leisten. Bienen tragen maßgeblich zur Bestäubung vieler Nutzpflanzen bei. Egal ob es Wild- oder Honigbienen sind. Wirf einen Blick aus dem Fenster und mach dir bewusst wie viele blühende Bäume und Büsche selbst in der Stadt stehen. Auf dem Land reden wir von riesigen Feldern mit Raps, bunte Futterwiesen und großen Wäldern. So gut wie alles was dort wächst und blüht ist aufs Bestäuben angewiesen. Natürlich gibt’s neben den Bienen auch zahlreiche andere Insekten, die das auf Futtersuche mit übernehmen. Aber die Biene ist am zahlreichsten vertreten und durch ihren Job als Honiglieferant für uns Menschen bestens bekannt. Schon seit längerem gehen die Zahlen dieser bestäubenden Insekten zurück. Ein Signal, dass wir nicht unbeachtet lassen dürfen.

Die Memodo-Bienen-Story

Seit Mitte dieses Jahres hat Memodo die Patenschaft für ein Bienenvolk übernommen. Dieses steht im Raum Dachau bei unserem Imker Florian Bindl. Neben seinem stressigen Hauptjob, dem Verleih von Veranstaltungstechnik, stolperte Florian letztes Jahr im Urlaub über die Imkerei. Der Umgang mit Bienen erfordert exakt das Gegenteil seines Alltagsjobs: Zeit, Ruhe und Ausgeglichenheit. Denn die kleinen Insekten spüren jede Art von Hektik und Stress. Und wer möchte bei einer solchen Übermacht mit Stachel ausgerüsteten Fliegern Unruhe auslösen. Für Florian also der perfekte Ausgleich mit einem süßen Bonus. Die zeitintensive Pflege der inzwischen über 14 Bienenstöcke, das Einbringen der 2-3 Trachten (Ernten), das Schleudern und Abfüllen des Honigs nimmt er dafür gerne in Kauf. Auch wir von Memodo kommen nun als Bienenpaten in den Genuss von eigenem Honig. Der Besuch des Bienenvolkes in Dachau brachte uns tolle Einblicke und bestärkte unsere Entscheidung hier aktiv zu unterstützen.

Hier mal ein paar Bienen-Facts:

Für ein Honigglas mit 250 g fliegt eine einzelne Biene annähernd die gleiche Strecke wie einmal um die Welt. Der aktive (Honig-)Bienensommer endet bereits im August. Die bis dahin geschlüpften „Sommerbienen“ leben nur 30 Tage. Die ab August schlüpfenden „Winterbienen“ sind dann für die Pflege der Königin und die Wärmeregulierung im Bienenstock zuständig. Der für diese Zeit gesammelte Winterproviant liegt je nach Größe des Volkes bei bis zu 10 kg Nektar. Die Bienenkönigin lebt bis zu 6 Jahre. Ihr Charakter (sanft bis aggressiv) wirkt sich direkt aufs gesamte Bienenvolk aus. Dringt eine Wespe oder Hornisse in den Stock ein stürzen sich die Bienen sofort auf den Angreifer und bilden eine dicke Traube um ihn. Durch ihre höhere Wärmebelastbarkeit überhitzen sie den Eindringling durch Vibration ihrer Flugmuskulatur bis zum Tod. Der Sammelradius der Bienen um ihren Stock beträgt circa 3 km.